Berlin, den 22.01.2016

Zum fünften Mal wurde am 19. November 2015 der renommierteste Berliner Umweltpreis „Green Buddy Award“ des Bezirks Tempelhof-Schöneberg unter insgesamt über 40 Einreichungen verliehen. Preisträger in der Kategorie „Umweltschonende Produktion/Produktionsnahe Dienstleistungen“ ist in diesem Jahr Klingenberg Berlin. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für das High Performance Poster Paper (H3P), das im Plakatzentrum Berlin mitentwickelt wurde, dem gemeinsamen Joint Venture von Klingenberg Berlin und KL-Druck.

„Um Plakate gegen Feuchtigkeit zu schützen, ist es üblich, dass sie nach dem Druck cellophaniert werden. Das ist zeit- und kostenaufwendig sowie eine enorme Beeinträchtigung der stofflichen Verwertbarkeit der Altplakate. Bisher ist der Ablauf für Werbungstreibende, Drucker und Agenturen ein Hemmschuh im Prozess der Außenwerbung“, erläutert Geschäftsführer Bernd Neumaier die branchenübliche Praxis. „Wir setzen mit H3P auf eine hauchdünne Beschichtung aus einem hochgefüllten mineralischem Harz, die vor dem Drucken auf die Papierbahn aufgebracht wird und den separaten externen Prozessschritt obsolet macht. Die Beschichtung ist umweltfreundlich und recyclingfähig und kann ohne Verwendung einer UV-Trocknung verarbeitet werden. Die Plakate sind dadurch wasserfest und mechanisch stabilisiert“.

Geringere Kosten und zeitlich gestraffte Prozesse gehen so mit einer gesteigerten Umweltfreundlichkeit einher. Das kommt auch bei vielen Kunden, darunter BUND, WWF und NABU, gut an. „Bei Veranstaltungen wie dem ,Green Buddy Award’ kommt man zudem mit vielen Organisationen in Kontakt, die eine ökologische Ausrichtung zu schätzen wissen“, so Bernd Neumaier. Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wurde gespendet. „Wir haben den Betrag noch am gleichen Abend an die Naturwacht Berlin e.V. mit dem NaturRanger Björn Lindner weitergereicht, die in der Kategorie ‚Herausragendes persönliches Engagement um ökologische Nachhaltigkeit’ ebenfalls prämiert wurde und für ihre beeindruckende, vorwiegend ehrenamtliche Arbeit in direkter Nachbarschaft auf Spenden angewiesen ist.“